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Besondere Reisen

Verlängerungswoche bei den Nomaden im Ethno Camp

Als Verlängerung zu einer 2-wöchigen oder 3-wöchigen Rundreise durch die Mongolei bieten wir unseren Reisegästen, die das Nomadenleben erleben wollen, einen einwöchigen Aufenthalt in unserem Ethno-Camp an. Auch für eine naturgebundene erlebnisreiche Familienreise für 2-3 Wochen eignet sich unser Ethno-Camp hervorragend.

Grundgedanke: Unser Ethno-Camp stützt an eine Nomadenfamilie, die wir in ihrer nomadischen Lebensweise gar nicht beeinflussen wollen. Die Nomadenfamilie zieht Anfang-Mitte Juli zu ihrem Sommerweideplatz und Ende August zu ihrer Herbststelle. Wir begleiten die Familie mit unserer mobilen Ethno-Camp-Küche und den Wohnjurten für unsere Gäste und bauen das Ethno-Camp da auf, wo die Familie ihren Weideplatz hat.

Lage: Die Sommerstelle der Nomadenfamilie, somit das Ethno-Camp befindet sich ca. 35 km von Zuunkharaa entfernt, einer Ortschaft ca. 220 km nördlich von Ulaanbaaatar, mitten in einer malerischen Landschaft im Bergtal, am Bergfluss umgeben von Wäldern. Die Herbststelle ist noch etwas weiter höher am Berghang.

Anfahrt/ Rückfahrt: Die Hinfahrt von Ulaanbaatar nach Zuunkharaa ist mit einem Regionalzug vorgesehen. Die Fahrt dauert ca. 4 Stunden. Von der Bahnstation geht es dann mit dem Auto zum Ethno-Camp ca. 18 km.

Gästezahl: Da wir unseren Reisegästen eine private Atmosphäre mitten unter den Einheimischen  ermöglichen wollen und die „nichttouristische“ Umgebung weiter bewahren möchten, nehmen wir gleichzeitig max. 2-6 Personen in Empfang.

Tagesprogramm: Es gibt kein vorbestimmtes Programm, aber man wird am alltäglichen Nomadenleben rege Teilnahme haben, so dass keine Langeweile aufkommt. Die Reiseleitung hat für die Gäste verschiedene Vorschläge, man sollte sich jedoch frei in Gestaltung seines eigenen Tages fühlen.
Wohnjurten: Im Ethno-Camp wohnt man in einer typisch mongolischen Jurte, normalerweise zu zweit, auf Wunsch auch alleine oder zu dritt.
Küche: Die Ethno-Camp-Köchin kocht überwiegend Mongolisch, das was bei den Mongolen auf den Tisch kommt. Die Verpflegung ist auch für Vegetarier umstellbar.

Umwelt: Nomaden führen seit Jahrtausenden ein naturgebundenes ökologisch verträgliches Leben, dem wir selbstverständlich anpassen und Sie auch darum bitten.
Willkommen in unserem Ethno-Camp!

Verlängerungswoche beim Schamanen

Wir bieten Ihnen eine einmalige Möglichkeit im Anschluss an eine 2- oder 3-wöchige Rundreise durch die Mongolei, bei einem Schamanen zu wohnen.

Was ist Schamanismus bzw. wer ist ein Schamane?

Bevor sich der Buddhismus in der Mongolei im 16. Jahrhundert etabliert hat, war der Schamanismus die Hauptreligion der Mongolen. Der Glaube ruht auf dem Grundgedanken, dass die Natur selbst der Schöpfer ist und alles von der Natur Erschaffene einen Geist besitzt und miteinander eng verbunden ist.
Die Gabe diese Zusammenhänge zu erkennen ist einem Schamanen gegeben. Der Schamane ist vor allem ein Heiler. Durch Trance dringt er in andere Dimensionen ein, um den Grund einer Krankheit oder eines anderen Unheils festzustellen und zu beseitigen.
Dabei greift er nicht nur zu Trommel und Stock, sondern auch auf alt bewährte Naturheilmittel und Heilmethoden. Es sind über Jahrhunderte bewährte und Generation zu Generation weitergegebene Erfahrungen und Praktiken, die zum Teil für das rational denkende Teil der Menschheit unerklärlich sind.
In diese geheime Welt der Schamanen tauchen Sie in eine Woche lang in Ihrem Leben!
Für wen eignet sich eine Woche beim Schamanen?

Die Verlängerungswoche eignet sich für Personen,

  • die selbst geheilt werden möchten;
  • die die Praktiken und Rituale näher kennenlernen möchten;
  • oder einfach neugierig sind.

Nähere Angaben zum Ablauf, Preisen und Terminen auf Anfrage.

Verlängerungswoche im Kloster bei einem buddhistischen Mönch

Wir bieten Ihnen eine einmalige Möglichkeit im Anschluss an eine 2- oder 3-wöchige Rundreise durch die Mongolei, in einem Kloster bei einem buddhistischen Mönch zu wohnen.

Was ist der mongolische Buddhismus?

Der mongolische Buddhismus bzw. der  Lamaismus ist eine Verschmelzung der buddhistischen Lehre und den schamanistischen Praktiken und Ritualen. Somit lässt sich wohl die rasche Verbreitung und Langlebigkeit des Buddhismus seit dem 16. Jahrhundert bis heute in der Mongolei zu erklären.

Die Statistik spricht von 90% buddhistischer Bevölkerung, wobei die Mongolen selbst keine strikte Linie zwischen Buddhismus und Schamanismus ziehen. In der Blütezeit der buddhistischen Ausbreitung in der Mongolei waren etwa 700 Klöster und Tempel im gesamten Land gebaut, wenige davon sind nach den Repressionen in den 30-er Jahren 20. Jh. übrig geblieben. 

Ein buddhistischer Mönch strebt an, durch Meditation und Rezitation die Eigendisziplin zu erlangen, um sich von Belangen und unnötigen Wünschen zu befreien. Die Techniken und Praktiken dazu können von jedem erlernt und im einfachen Leben angewendet werden. Dies schützt wiederum die  Menschen vor negativen Gedanken und Einflüssen.

Diese Erfahrungen und vieles mehr bietet Ihnen diese eine Woche in Ihrem Leben!

Für wen eignet sich eine Woche im Kloster bei einem buddhistischen Mönch?

Die Verlängerungswoche eignet sich für Personen,

  • die selbst meditieren und zu sich selbst finden möchten;
  • die die Religion und Denkweise besser begreifen wollen;
  • oder einfach neugierig sind.

Nähere Angaben zum Ablauf, Preisen und Terminen auf Anfrage.

Nomadenfest Naadam und der Süden der Mongolei mit Geländewagen und Jurtenübernachtungen

Einmal im Jahr feiern die Mongolen das Naadam-Fest, die Vorbereitungen darauf laufen schon das ganze Jahr.

Wessen Pferd ist am schnellsten? Wessen Pfeil trifft am besten? Wer ist am stärksten?

Dieses bunte Festival, dessen Ursprünge bis weit in die Zeit vor Dschingis-Khan zurückreichen, dokumentiert am deutlichsten die Kultur und Tradition der Mongolen. Ein Erlebnis der besonderen Art, reges Treiben und Gemisch aus der alten und der neuen Zeit warten auf Sie als Besucher.

Winterreise zum Neujahrsfest der Nomaden, Eisfestival und Kamelrennen

Eine Winterreise in die Mongolei empfiehlt sich nur denjenigen, die sich vor der mongolischen Kälte nicht fürchten und auch bei minus 25° ihren Spaß haben können.

Das kontinentale und trockene Klima der Mongolei lässt die Kälte nicht so extrem spüren, und mit dem Neujahrsfest vertreibt man traditionell den kalten Winter und empfängt die ersten Frühlingsboten, die wärmenden Sonnenstrahlen und die Frühlingsvögel.

Sie erleben die Mongolei in ihrer Ursprünglichkeit, mitten im Familienfest, und einfach etwas ganz Besonderes: den richtigen Winter, den es so in Europa nicht gibt.